Schein–Bedeutung

Das Präfix schein- in der deutschen Sprache bedeutet scheinbar oder scheinbar. Es wird oft verwendet, um auszudrücken, dass etwas nur oberflächlich oder vermeintlich ist. Beispielsweise bedeutet scheinheilig jemand, der sich als heilig oder tugendhaft ausgibt, aber in Wirklichkeit nicht so ist.

Anwendungsbeispiele

  • Der Schein trügt oft.
  • Das Schneechaos hatte nur den Anschein von Romantik.
  • Er hielt sich den Schein wahren, obwohl er Bescheid wusste.
  • Die Banknoten hatten eine besonders hohe Fälschungssicherheit.
  • Der Anschein von Normalität täuschte über die Spannungen hinweg.
  • Die Politiker bewahrten den äußeren Schein, obwohl die Probleme offensichtlich waren.
  • Der gute Schein konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas faul war.
  • Die Sonne schien grell und ließ den See in einem magischen Licht erstrahlen.
  • Auch wenn es nur der Anschein war, so wirkte er doch überzeugend.
  • Die Gefahr bestand darin, dass der Schein trügerisch war und die Realität überschattete.

Synonyme

  • Anschein
  • Fassade
  • Trugbild

Antonyme

  • Wirklichkeit-
  • Echt-
  • Real-

Etymologie

Das Präfix schein- stammt aus dem Mittelhochdeutschen und hat seinen Ursprung im althochdeutschen Wort sken, das Licht, Strahlung bedeutet. In vielen Wörtern, die mit schein- beginnen, wie z.B. Scheinwerfer oder Scheinheilige, wird die Bedeutung von Licht oder Helligkeit metaphorisch verwendet, um etwas zu kennzeichnen, das scheinbar oder vorgetäuscht ist. In diesem Sinne verweist das Präfix schein- auf etwas Oberflächliches oder Täuschendes.

PutDenkmalbullishFertigungerfordernDurchbrucheinmalWintersportgerätgraublauNachgang