Pasquill-Bedeutung
Das deutsche Wort für Pasquill ist Schmähschrift oder Pamphlet. Es bezieht sich auf eine beleidigende oder diffamierende Schrift oder Veröffentlichung, die dazu dient, jemanden öffentlich in Misskredit zu bringen. Oftmals werden Pasquille anonym verfasst und verbreitet.
Anwendungsbeispiele
- Pasquill ist ein alter Begriff für satirische und spöttische Schmähschriften.
- Der Pasquillierer verfasste eine bissige Pasquill gegen die Regierung.
- Historisch wurden Pasquille oft heimlich an öffentlichen Orten aufgehängt.
- Manche Pasquille enthielten politische Kommentare oder persönliche Angriffe.
- In der Renaissance blühte die Tradition der Pasquille besonders auf.
- Die Kirche versuchte vergeblich, gegen die Verbreitung von Pasquillen vorzugehen.
- Pasquillen wurden oft als anonyme Kritik genutzt, um Repressalien zu vermeiden.
- Die Kunst des Pasquillierens erfordert eine gehörige Portion Schlagfertigkeit.
- Pasquillen können aber auch als unsachlicher Angriff auf Personen missbraucht werden.
- Ein gut gemachter Pasquill kann eine subtile Form der Kritik darstellen.
Synonyme
- Schmähschrift
- Schmähgedicht
- Spottgedicht
- Hohnschrift
Antonyme
- Lobpreis – Schmähung
- Gelobt – Geschumpfen
- Preis – Hohn
Etymologie
Das Wort Pasquill leitet sich vom italienischen Begriff pasquino ab, der wiederum auf den lateinischen Ausdruck pasquillus zurückgeht. Ursprünglich war Pasquill der Name einer antiken Statue in Rom, an der anonyme satirische Schriften und Kritik veröffentlicht wurden. Heutzutage wird der Begriff Pasquill im Deutschen oft verwendet, um schriftliche oder mündliche Äußerungen zu bezeichnen, die als beleidigend, spöttisch oder bissig empfunden werden.
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